Anekdoten

Hier sammeln wir Begebenheiten rund um die DCM. In den letzten Jahren haben wir einiges erleben dürfen und möchten euch gern daran teilhaben lassen. Könnt ihr selbst eine interessante Geschichte bezüglich der DCM erzählen? Dann lasst es uns wissen!

 

 

Der Vorläufer der DCM war ein Cosplaywettbewerb, der mitten im Comic-Zentrum der Frankfurter Buchmesse stattfand. Die Organisatoren der FBM hofften damals auf 50 Besucher und träumten von 100. Die klitzekleine Bühne, deren Maße in etwa denen der heutigen Jurytische entsprach, war mit Wänden aus Plexiglas vom Rest des Zentrums abgetrennt. So weit so gut. Das Problem war, dass weder 50 noch 100 Zuschauer kamen sondern rund 500, die sich alle vor der „Bühne“ drängten. Man kann sich vorstellen, dass es ziiiemlich eng war. Die damalige Comic-Verantwortliche der FBM, die soeben ihren ersten Cosplaywettbewerb gesehen hatte, war nichtsdestotrotz so begeistert, dass sie sich vor lauter festem, lautem und ausgiebigem Klatschen prompt einen Muskelriss zuzog, der in der Krankenstation behandelt werden musste.

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Im Jahr 2009 rückte die frisch gebackene Cosplaymeisterin Daniela ins Interesse eines der bekanntesten Mangaka-Teams der Welt. Sie gewann mit ihrer Adaption von Sakura aus dem Manga „Tsubasa Reservoir Chronicles“ von CLAMP. Wie so oft saßen beim Finale auch Vertreter japanischer Mangaverlage im Publikum, unter anderem der japanische Herausgeber von „Tsubasa“, der die Kunde flugs nach Japan trug. CLAMP, die Kostüm und Auftritt zu sehen bekamen, ließen daraufhin verlauten, wie beeindruckt sie von unserer Gewinnerin waren und sprachen ihr ein Kompliment aus.

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Als der ehemalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher auf der Frankfurter Buchmesse zu Gast war, fielen ihm schnell die fantasievoll gekleideten Menschen auf. Interessiert ließ er sich erklären, was es mit Cosplay auf sich hat. Leider konnte (oder wollte?) er eine Einladung zum DCM-Finale nicht annehmen.

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Im Jahr 2010 erregte eine im Krankenschwester-Look gewandete Person auf der Frankfurter Buchmesse großes Aufsehen. Von diversen Cosplayern auf ihr geniales Kostüm angesprochen, freute sie sich natürlich über so viel Lob zu ihrem Outfit. Gleichzeitig wunderte sie sich aber auch, dass sie von mehreren Cosplayern auf das rote Kreuz auf ihrem Kostüm angesprochen und darauf hingewiesen wurde, dass das eigentlich nicht so günstig wäre, da es zu Missverständnissen mit richtigen Krankenschwestern führen könnte. Der Punkt war nur: Es WAR eine RICHTIGE Krankenschwester, die da auf der Buchmesse nach dem Rechten sah und natürlich eine Weile brauchte, ehe sie durchblickte und den Zusammenhang zu den ganzen Cosplayern erkannte.

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Wer ist eigentlich dieser Björn?

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Auf einem Vorentscheid 2015 wurde unsere Teilnehmerbetreuerin Daniela von einer Teilnehmerin früh morgens noch im Halbschlaf angerufen und mit den Worten geweckt: „Hast du ein Höschen für mich?“ Extrem verwirrt ob dieser Frage sagte Daniela nur, sie bräuchte ihr Höschen selbst und erst daraufhin erfuhr sie, dass ein Sichtschutzhöschen gemeint war.